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Mrz

Pornos können Frauen traumatisieren?

„Pornos können Frauen traumatisieren“ dies sagte Sexualberaterin Marlise Santiago (49) in der Bild. „Immer wieder sind in ihrer Praxis Paare, die mit Pornos ihr Sex-Leben in Schwung bringen wollten.“

Ja, warum denn nicht? Wir schauen auch hin und wieder mal einen Porno für nebenbei. Wir suchen uns zusammen einen aus zum ausleihen und gucken ihn abends gemütlich im Bett zusammen und fallen wärend dessen dann ein bisschen übereinander her. Was soll mich da jetzt traumatisieren, hab ich mir gedacht.

Sie sagte weiterhin:“Immer wieder sorgen Sexfilme für hitzige Diskussionen in Partnerschaften: Männer lieben sie als anregende Vorlage; Frauen verschmähen sie  weil sie die Darstellung der Kopulationen nicht erregt, sondern aufregt. Wenn Männer Pornos konsumieren und im Nachhinein das Gesehene an ihrer Sexualpartnerin ausleben, kann das laut Marlise Santiago zu seelischen Verletzungen führen. Warum? Weil die Männer in diesem Moment eher ihre Fantasien ausleben, statt bei der Partnerin präsent zu sein. Wenn das immer wieder vorkommt, fühlen sich Frauen missbraucht, und je nach ihrer eigenen Geschichte kann das traumatisierend sein.”

Ok, hier wurde mir schon eher klar was sie meinte. Aber da muss der Mann schon ein echtes Arschloch sein. Wenn er seine Frau da praktisch völlig außen vor lässt und dann nur an sich denkt. Aber so welche gibt es ja auch. Weiß ich selbst, aber ist das nicht eher die Ausnahme?

Also ich sehe einen Porno eher als eine Art “Starthilfe”. Und was soll ich mir aus einem Porno abgucken was wir dann machen könnten?

Die machen doch immer nur das Selbe und jetzt auch nicht so viele besondere Stellungen, wenn ich ausgefallene Stellungen versuchen will hol ich mir doch keinen Porno sondern ein Kamasutrabuch.

Gut wenn der Mann den Porno braucht um überhaupt erregt zu werden würde ich auch lieber auf Sex verzichten als wirklich in dem Sinne einfach nur da zu sein und gerade eben mal benutzt zu werden.

Aber kommt das wirklich so oft vor, was sagt ihr dazu?

„Tatsächlich komme es im vermeintlich sexuell aufgeschlossenen 21. Jahrhundert in vielen Partnerschaften zur Ausübung einer Sex-Pflicht. Viele Frauen verkehren mit ihrem Partner, obwohl sie nicht in Stimmung sind. Wir sind so sozialisiert. Frauen haben es über Jahrzehnte so vermittelt bekommen. ,Die eheliche Pflicht!’ oder auch „Da muss ich halt durch!’” In diesen Frauen schlummert laut Marlise Santiago die Angst, den Mann zu verlieren, wenn sie nicht auf Abruf bereit sind.”

Diesen Abschnitt kann ich schon eher nachvollziehen. Wenn eine Frau aus irgendwelchen Gründen länger keine Lust hat, kann das die Frau vielleicht sogar mehr belasten als den Mann. Denn als Frau bekommt man da wirklich sehr schnell, sehr große Angst.

Es wird deswegen gestritten und der Weg zum verbessern der Situation ist etwas holprig.

Aber da sollten doch beide an sich arbeiten damit beide Lust und Spaß am Sex wieder entdecken.

Quelle: www.bild.de

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